Schwankungen

In der Entwicklung des Bewusstseins, sowohl bei einem Menschen als ganzer Gruppen oder Nationen, gibt es kurzfristige und langfristige  Schwankungen. David Hawkins hat gesagt, dass von der Geburt eines Menschen bis zum Tod sich das Bewusstsein eines Menschen durchschnittlich nicht mehr als 5 Punkte ändert. Wow, das ist ziemlich wenig… und in meiner Messung immer noch wahr. Das gilt wohlgemerkt auf die gesamte Menschheit.

„Ich habe mich immer gefragt, ob ein Mensch vom Bewusstsein unter 200 EDB wirklich und aufrichtig Liebe empfinden kann?“
–> Wahr.

„Die Person nimmt dann zumindest punktuell die Bewusstseinsstufe der Liebe ein.“
–> Wahr.

Ah, das ist doch interessant. Das echte Gefühl der Liebe, der Anerkennung, des Mutes, etc. hat seine jeweilige Bewusstseinsstufe. Die nehmen wir an, wenn wir uns damit „verbinden“ und dies fühlen.

„Dadurch hat sich der Ausblick auf andere Themen grundsätzlich geändert.“
–> Nicht wahr.

Können wir zum Beispiel die aufrichtige Liebe nur einer Person gegenüber aufbringen (hoffentlich zumindest einer Person), dann ändert sich das Bewusstsein in diesem Moment, hat aber keine grundlegenden Änderungen auf das gesamte Wesen. Somit kann ich zwar kurzfristig „fluktuieren“, nach oben oder unten gehen… ich kann kurzfristig mich mit Liebe und Vertrauen verbinden, wenig später auch wieder mit Aggression oder Gier.

„Der Menschen hat innerhalb 7 Tagen durchschnittlich eine Schwankung im LOC von insgesamt ca. 130 Punkten (+/- 65 Punkte um den Durchschnitt).“
–> Wahr.

„Ein Deutscher hat innerhalb 7 Tagen durchschnittlich eine Schwankung im LOC von insgesamt ca. 80 Punkten (+/- 40 Punkte um den Durchschnitt).“
–> Wahr.

Die Bewusstseinszustände können teilweise auf verschiedene Bereiche beschränkt sein. In der Beziehung geht es als Bereich vielleicht gut, sonstige Beziehungen sind schwierig, der Aufbau einer Geschäftsidee oder der Umgang mit Geld geht nur sehr schlecht vorwärts oder die körperliche Gesundheit ist hervorragend. Hat man dann weitreichende Krisen oder Konflikte, Krieg, Umweltkatastrophen, Währungsprobleme, Wahlen, Unruhen, etc. dann kann man im gleichen Selbstverständnis nicht alles gleich bewerten, nicht überall mit dem gleichen „durchschnittlichen“ Bewusstsein herangehen. Was dann für die einzelne Person gilt ist auch für ganze Gruppen oder Gesellschaften wahr.

„Je höher das Bewusstsein eines Menschen, desto weniger stark ändert es sich.“
–> Wahr.

Mit steigendem Bewusstsein durchdringt das Bewusstsein die guten wie die scheinbar negativen Eindrücke… oder anders gesagt. Die Erkenntnis nimmt überhand, dass jedes Erlebnis von Gott geschaffen ist und es nur göttliche Augenblicke gibt. Kann ich dies in zunehmend mehr Situationen erkennen und als wahr annehmen, dann erlebe ich kurzfristig weniger starke Schwankungen und kann gleichzeitig das durchschnittliche Bewusstsein steigern.

Ab der gelebten Erkenntnis, das alles „Eins“ ist und die Dualitäten sich aufzulösen beginnen, ändert sich das Bewusstsein nur noch sehr wenig. Die großen Meister haben dennoch immer wieder angeraten, allem mit Liebe zu begegnen. Dies ist einerseits Praxis als andererseits das Ziel.

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